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Ein paar Worte vor meiner Reise in die Kalahari zu den San Bushmen.

Nun ist es soweit, heute beginnt meine große Reise nach Afrika: nach Namibia und in die Kalahari Wüste zu den San Bushmen. Damit geht einer meiner großen Lebensträume in Erfüllung. Als ich vor 13 Jahren das erste Mal Geschichten von meinem Mentor Jon Young über diese Kultur gehört habe, entstand der Wunsch diese Menschen und die Wüste kennenzulernen.

Durch meine stetig wachsende Familie, die Wildnisschule und unseren paradiesischen Platz im Fläming stand dieser Wunsch die letzten Jahre ziemlich weit unten auf meiner Prioritätenliste. Umso überraschender war die Einladung Anfang des Jahres zu dieser Reise mit einer international zusammengewürfelten Gruppe von Wildnisfreaks in die Kalahari zu reisen, um vier Wochen an einem Ort zu verbringen, dort dann die Möglichkeit zu haben das Land, die Menschen und die aktuellen Konflikte kennenzulernen, die unweigerlich entstehen, wenn alte Kulturen mit unserer modernen Welt aufeinandertreffen.  Ich bin neugierig auf den Austausch über Fragen, die mich unter anderem durch meine Arbeit als Wildnismentor immer wieder beschäftigen: Wie können wir ein naturverbundenes Leben führen ohne uns von der modernen Welt abzuwenden? Wie können wir dieses Leben auf eine Art und Weise führen, die es unseren Enkeln und Urenkeln ermöglicht , weiterhin von Wildnis umgeben zu sein? Das Thema ist groß und komplex, und ich bin frei von der Erwartung schnelle Lösungen zu finden. Ich will hinschauen und forschen, mehr Fragen suchen, mich inspirieren lassen, das Land sprechen hören.  Was eignet sich besser auf der Suche nach Antworten als  die Kunst Fährten zu lesen? Ich habe mich eingedeckt mit Tier-, Vogel- und natürlich Trackingbüchern. Ich bin sehr aufgeregt in eine Gegend zu  fahren, wo ich keinerlei Erfahrungen mit Fauna und Flora habe. Was können mir die Spuren und Zeichen verraten, wie sprechen die Vögel dort oder treffe ich sogar alte Bekannte aus der Heimat, die schon voraus geflogen sind? Was für ein berauschendes Fest für die Sinne den Geist und die Seele.  Gleichzeitig bin ich erfüllt von tiefer Dankbarkeit für die Unterstützung meiner Familie, welche mich wohlwollend ziehen lässt und Haus, Hof und Kinder hütet. 

Nach meiner Rückkehr werde ich meine Eindrücke auf diesem Weg teilen und natürlich bei den nächsten persönlichen Begegnungen. Euch alles Gute und „Keep on Tracking, it will bring juice into your everyday live!“  
Euer Paul. 
Hier noch ein Link zu einem kleinen Film, der die aktuelle Situation einer Gruppe San aufzeigt: http://www.cultureunplugged.com/documentary/watch-online/play/51968/The-Hai-II-Omn-People

Für alle, die eine der ältesten Künste der Menschheit erlernen wollen: 

Weiterbildung Fährtenlesen 2018

Die Fähigkeiten eines guten Fährtenlesers können kaum überschätzt werden. Die Fährte eines Tieres ist für ihn viel mehr als eine Abfolge ähnlicher Trittsiegel: Es ist ein exaktes Abbild der Lebensweise eines Lebewesens, seines Verhaltens und seiner wechselnden Stimmungen und Emotionen während des Zeitrahmens in der die aufgezeichneten Spuren entstanden sind.

Wir sehen hier tatsächlich die Kapitel einer Autobiographie vor uns und im Gegensatz zu manchen anderen autobiographischen Werken ist sie völlig frei von Lügen. Wir können vielleicht falsche Informationen daraus ableiten, aber das ist dann unser eigenes Versagen, falls wir das Dokument falsch lesen, das in sich immer die reine Wahrheit abbildet. Weiterlesen.

Viel Spaß beim weiterlesen auf unserer Homepage oder unserem Wildnisblog wünschen Euch Paul und das Team  der Wildnisschule Hoher Fläming.

 

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