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Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Wildnisreisen, Schulprojekte, Vogelwanderungen, Regionale Wildnisgruppe

Philosophie

Philosophie

 

Wir alle sind Teil der Natur. Sie ist unser aller Heimat. Wo wir hinsehen, sind wir von ihr umgeben. Im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung haben wir uns immer weiter von der Natur entfernt, sie ist uns fremd und manchmal unheimlich geworden, elementare Fertigkeiten haben wir vergessen und verlernt.

 

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Noch vor hundert Jahren verbrachten viele Menschen die meiste Zeit in der Natur. Sie waren damals wesentlich direkter auf die Natur angewiesen als heute: Sie war Arbeitgeber, Ernährer, Freund aber auch Feind.

 

Uns liegt es am Herzen, Menschen (vom Kind bis ins hohe Alter) in ihrer Entdeckerfreude zu unterstützen, ihnen Wissen zu vermitteln und Erfahrungsräume zu eröffnen, durch die sie sich wieder als Teil der Natur und ihrer Umwelt verstehen und erleben können.

 

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Die pädagogische Grundlage bildet das „Art of Mentoring“, auch als „Coyote-Lehren“ bekannt. Es ist angelehnt an die Lehrweise der Urvölker Amerikas, die durch Inspiration, Erwecken von Neugierde und Erschaffen von Notwendigkeiten, ein sich selbst erarbei­tetes und nachhaltiges Wissen schafft.

 

In den praktischen Kursen werden dem Teilnehmer mit Liebe zum Detail und viel Freude bewährte Techniken und Methoden ver­mittelt. Geschichten Erzählen und Hören ist von elementarer ­Bedeutung in unseren Kursen, sie inspirieren und verankern das Erlebte im eigenen Körper.

 

Themen:

Spurenlesen, Tier- und Pflanzenkunde, Naturbeobachtung und Wahrnehmung, Sprache der Vögel, Survivaltechniken, einfache Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände herstellen, heilige Jagd und vieles, vieles mehr.

 

Wissen ist Erfahrung. Erfahrungen entstehen durch Neugierde, ­Fragen, Bewegung und Spiel. Sie gedeihen am besten auf dem Boden vertrauensvoller Gemeinschaft.

 

 

„Wir müssen unsere Umwelt schützen“.
Darüber sind wir uns alle einig.

 
Unsere Kinder werden in Kindergärten und Schulen häufig mit ­Umweltschutz konfrontiert. Doch leider wissen die wenigsten ­Menschen, was sie schützen und erhalten sollen.

 

Wer hat in unserer Gesellschaft noch wirklich eine tiefe und innige Beziehung zu den Tieren und Pflanzen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft? Wer kennt die Gewässer seiner näheren Umgebung, weiß wo die Tiere trinken und schlafen, wo welche Pflanzen wachsen und warum?

 

In unserer Wildnisschule geht es darum, diese Beziehung aufzubauen und zu stärken. Dies geht weit darüber hinaus, die Dinge beim Namen zu nennen.

 

Verbindung bedeutet zu wissen, wann und wo die Brennnessel wächst, wie ihre Wurzel aussieht, was sie über die Bodenqualität aussagt, wie sie im Winter aussieht, was man von ihr essen kann, wie ihre Blüten aussehen, wie man aus ihr Schnüre herstellt, welcher Schmetterling sie bevorzugt, welcher Vogel ihre Samen gerne pickt, wie sie riecht, wie sie klingt wenn ein leichter Wind durch sie hindurch weht, wie die Regentropfen an ihrer rauen Blattoberseite abperlen, was sie für eine Bedeutung für unsere Vorfahren hatte.

 

Verantwortungsbewusstsein entsteht, wenn wir unsere Mitwesen fühlen, wenn wir sie mit unserem ganzen Sein kennen und erkennen lernen. Aus dieser Beziehung erwachsen ganz selbstverständlich Respekt und Liebe für unsere Umwelt und das Wort Umweltschutz bekommt eine ganz andere ­Bedeutung.