Reise in die Welt der Pilze

Knoblauchschwindling, Totentrompeten, Semmelstoppelpilz und viele weitere Kreaturen mit irrwitzigen Namen zeigen sich in der herbstlichen Jahreszeit und schmücken den Wald mit ihren bizarren Formen und leuchtenden Farben.

Manche werden als Delikatessen gerühmt, andere als ungenießbar oder auch tödlich giftig verachtet und einige gnadenlos unterschätzt, obwohl sie über heilende Kräfte verfügen. Vielfältig verwendbar begleiten sie uns Menschen schon seit jeher und ziehen uns immer wieder in ihren Bann.

Pilze sind einfach spannend und allgegenwärtig, leben aber meist unsichtbar im Verborgenen und offenbaren ihre Existenz häufig erst auf den zweiten Blick. Doch was treibt diese geheimnisvollen Lebewesen im Dunkeln um und was werden wir dieses Mal von ihnen lernen?

Zusammen erforschen wir diese  wunderbaren Wesen und tauchen Tag für Tag immer tiefer in ihre faszinierende Welt ein. Dabei lernen wir Pilzarten und ihre Lebensräume kennen, schauen und spüren genauer hin, skizzieren, arbeiten kreativ und handwerklich, lauschen Geschichten und genießen sie auf vielfältige Art und Weise.

Der Mensch sollte ihnen mit Rücksicht begegnen,
seinen Sammeltrieb mäßigen,
und sie keineswegs mutwillig zerstören,
auch wenn sie ihm alt, unbekannt,
ungenießbar oder giftig erscheinen.

Gottfried Amann (1901-1988) ein deutscher Forstwissenschaftler und Autor „Pilze des Waldes“

Tabea Ball, Micha Alt und Katja Becker

Als Wald- und Wildnispädagog*innen durchstreifen und erkunden wir seit vielen Jahren mit Berliner Schulklassen und anderen Naturbegeisterten die Wälder in und um Berlin. Dabei verbindet uns eine weitere Leidenschaft: In den Pilzen staunen wir über Farben, Formen und ihr geheimnisvolles Dasein, welches das Netz des Lebens zusammenhält.